Psychotherapie

Psychotherapie nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) beinhaltet die “Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert”.

Das bedeutet, dass eine behandlungsbedürftige psychische Störung im Sinne der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) vorliegen muss, damit eine Psychotherapie durchgeführt werden kann.

 

Beispiele für psychische Störungen nach ICD-10 sind:

  • Affektive Störungen (z. B. Depressionen, Bipolare Störung)
  • Angststörungen (z. B. Agoraphobie, soziale Phobie, Panikstörung)
  • Belastungsstörungen (z. B. Posttraumatische Belastungsstörung, Anpassungsstörungen)
  • Somatoforme Störungen (z. B. Schmerzstörung)
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen (z. B. selbstunsichere PS, emotional instabile PS)
  • Psychische und soziale Faktoren bei somatischen Krankheiten (z. B. Tumorerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Rückenschmerzen)