Abrechnung

Kosten der Psychotherapie für…

 

Privatversicherte und Beihilfeberechtigte

Bei Privatversicherten und Beihilfeberechtigten werden die Behandlungskosten in der Regel ganz oder größtenteils von der Kasse oder Beihilfe erstattet. Im Einzelfall hängt die Kostenerstattung von dem Vertrag ab, der mit dem Leistungsträger abgeschlossen wurde. Informieren Sie sich daher bitte rechtzeitig über Ihren Leistungsumfang bei Ihrer Versicherung und lassen Sie sich die Antragsformulare für eine ambulante Psychotherapie schon im Vorfeld der Behandlung zusenden, damit Sie diese zum Erstgespräch mitbringen können.

Selbstzahler

Selbst finanzierte Therapie oder Beratung bietet den Vorteil, dass weder die Krankenkasse noch irgendeine andere Stelle von der psychotherapeutischen Unterstützung erfährt. Das kann durchaus beim Neuabschluss bestimmter Versicherungen (z. B. Berufsunfähigkeitsversicherung) bedeutsam für die monatliche Beitragshöhe sein.

Die Gebühr für eine 50-minütige Psychotherapiesitzung orientiert sich am fachüblichen 2,3fachen Gebührensatz der GOP (Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten). Für verhaltenstherapeutische Einzelgespräche beträgt dieser derzeit 100,55 Euro.

Menschen in schwierigen sozialen Situationen kann ich bei entsprechendem Nachweis (z. B. ALG-Bescheid, Rentenbescheid, Studentenausweis etc.) innerhalb des gesetzlichen Gebührenrahmens entgegenkommen.

Gesetzlich Krankenversicherte

Bei gesetzlich Krankenversicherten ist eine Kostenerstattung dann möglich, wenn „für die hilfesuchende Person eine Psychotherapie unaufschiebbar ist und sie trotz intensiver Bemühungen keinen zugelassenen Psychotherapeuten finden kann.“ In diesem Falle können Sie einen Antrag bei der Krankenkasse auf Übernahme der Kosten bei einem approbierten Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung stellen. Die Krankenkasse ist nach Paragraph 13 Absatz 3 SGB V gesetzlich dazu verpflichtet, notwendige Behandlungen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Antragstellung!